Schwerpunktprogramm SPP 1676

"Trockenumformen -  
Nachhaltige Produktion durch Trockenbearbeitung in der Umformtechnik"

Die Umformtechnik gehört aufgrund der hohen Werkstoffausnutzung zu den energieeffizienten Produktionsverfahren. Aus ökonomischen und geoökologischen Gesichtspunkten besteht die Herausforderung, in Zukunft auf den Einsatz von Schmierstoffen verzichten zu können. 

Der zentrale Beitrag dieses Schwerpunktprogramms soll darin bestehen, durch Schaffung von neuen schmierstofffreien Umformverfahren sowie der Adaption relevanter Technologien dem Ziel der schmierstofffreien Fabrik näherzukommen. 

Um die Trockenumformung wirtschaftlich anwendbar zu machen, soll bei steigender Beanspruchung auch die Beanspruchbarkeit der Werkzeuge durch eine zielgerichtete Oberflächentechnik gesteigert oder auf der Seite des Umformprozesses die Beanspruchung durch geeignete Maßnahmen, zum Beispiel prozesstechnische Adaptionen, verringert werden. Der Fokus innerhalb des Schwerpunktprogramms liegt auf den Bereichen Umformtechnik, Oberflächentechnik und Versagensmodellierung. 

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat 2013 die Einrichtung eines Schwerpunktprogramms „Trockenumformen – Nachhaltige Produktion durch Trockenbearbeitung in der Umformtechnik“ (SPP 1676) für sechs Jahre beschlossen.

 

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